EMP-Beckenbodentraining für Männer in Bonn
EMP-Beckenbodentraining bietet dir professionelles Beckenbodentraining in einem geschützten, vertraulichen Umfeld. Persönlich, diskret und individuell auf dich abgestimmt.

Welche Beschwerden können durch Beckenbodentraining verbessert werden?
Beckenbodenbeschwerden und Beckenstabilität
Ein geschwächter oder schlecht koordinierter Beckenboden kann sich auf Stabilität, Körpergefühl und Bewegungsabläufe auswirken. Gezieltes Training unterstützt die Beckenbodenmuskulatur und kann zu einer besseren Kontrolle und Stabilität im Beckenbereich beitragen.
Der männliche Beckenboden – Aufbau und Funktion
Der männliche Beckenboden bildet den muskulären Abschluss des Beckens nach unten. Er besteht aus mehreren Muskel- und Bindegewebsschichten, die zwischen Schambein, Sitzbeinen, Kreuz- und Steißbein aufgespannt sind. Gemeinsam stabilisieren sie die Beckenorgane und wirken bei der Kontrolle von Blase und Darm sowie bei sexuellen Funktionen mit.
Das knöcherne Becken

Das knöcherne Becken bildet den stabilen Rahmen für die Beckenorgane und die Beckenbodenmuskulatur. Es setzt sich aus den beiden Hüftbeinen, dem Kreuzbein und dem Steißbein zusammen. Vorne sind die Beckenknochen über die Schambeinfuge, hinten über die Iliosakralgelenke miteinander verbunden.
Der Beckenboden spannt sich innerhalb dieses knöchernen Rahmens auf und verschließt den Beckenausgang nach unten. Gleichzeitig dient das Becken der Kraftübertragung zwischen Rumpf und Beinen und bietet zahlreichen Muskeln und Bändern Ansatzpunkte.
Gelenke des Beckens

Die Beckenknochen sind über die Schambeinfuge, die Iliosakralgelenke sowie kräftige Bänder miteinander verbunden. Dadurch entsteht ein belastbarer Beckenring, der Stabilität bietet und gleichzeitig geringe Bewegungen zulässt.
Für die Funktion des Beckenbodens ist dieses Zusammenspiel wichtig: Becken, Wirbelsäule, Hüftmuskulatur, Bauchmuskulatur und Beckenboden arbeiten bei Haltung, Bewegung und Druckveränderungen im Bauchraum funktionell zusammen.
Die Organe im männlichenBecken

Im kleinen Becken des Mannes liegen unter anderem Harnblase, Prostata, Teile der Harnröhre und der Enddarm. Hinter der Harnblase befinden sich außerdem die Samenbläschen; die Samenleiter ziehen ebenfalls durch diese Region. Unterhalb der Harnblase umschließt die Prostata den Anfang der männlichen Harnröhre.
Der Beckenboden unterstützt diese Strukturen von unten. Seine Muskulatur ist insbesondere an der Kontrolle von Harn und Stuhl beteiligt und steht über die perineale Muskulatur außerdem in engem funktionellem Zusammenhang mit Erektion und Ejakulation
Die besondere Rolle der Prostata

Die Prostata liegt unmittelbar unterhalb der Harnblase und umgibt den Anfang der Harnröhre. Damit befindet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu wichtigen Strukturen des männlichen Kontinenzsystems und des Beckenbodens.
Die Muskulatur des männlichen Beckenbodens
Der männliche Beckenboden besteht aus mehreren Muskel- und Bindegewebsstrukturen, die funktionell eng zusammenarbeiten. Zur besseren Orientierung lassen sie sich in tiefere und oberflächlichere Bereiche gliedern.
Tiefe Beckenbodenmuskulatur

Die tiefe Beckenbodenmuskulatur bildet einen großen Teil des muskulären Abschlusses der Beckenhöhle. Eine zentrale Struktur ist der Musculus levator ani mit seinen verschiedenen Muskelanteilen.
Diese Muskulatur trägt die Beckenorgane, stabilisiert den Beckenboden und reagiert auf Druckerhöhungen im Bauchraum – beispielsweise beim Husten, Niesen, Heben oder körperlicher Belastung. Der M. puborectalis bildet zudem eine Muskelschlinge um den Enddarm und spielt dadurch eine wichtige Rolle für die Stuhlkontinenz.
Bereich um Harnröhre und Schließmuskulatur

Im vorderen Bereich des männlichen Beckenbodens befinden sich Muskeln und Bindegewebsstrukturen, die insbesondere die Harnröhre unterstützen. Der äußere Harnröhrenschließmuskel (M. sphincter urethrae externus) ermöglicht die willkürliche Kontrolle des Harnflusses.
Dieser Bereich ist für Männer besonders relevant, da das Zusammenspiel von Beckenboden, Harnröhre und Schließmuskulatur wesentlich zur Kontinenz beiträgt. Besonders nach Eingriffen an der Prostata kann die gezielte Wahrnehmung und Aktivierung dieser Muskulatur eine wichtige Rolle in der Rehabilitation spielen.
Oberflächliche Beckenbodenmuskulatur

Zur oberflächlichen Muskulatur des männlichen Damms gehören unter anderem der M. bulbospongiosus, der M. ischiocavernosus und der M. transversus perinei superficialis. Sie liegen im Bereich zwischen Sitzbeinen, Peniswurzel und Damm und ergänzen die tieferen Beckenbodenstrukturen.
Diese Muskeln übernehmen nicht nur stabilisierende Aufgaben. Insbesondere M. bulbospongiosus und M. ischiocavernosus stehen in engem Zusammenhang mit der männlichen Sexualfunktion und unterstützen Vorgänge bei Erektion und Ejakulation.

Wie funktioniert Beckenbodentraining?
Ein wirksames Beckenbodentraining besteht aus mehr als dem bewussten Anspannen der Muskulatur. Entscheidend ist, den Beckenboden wahrzunehmen, gezielt anzuspannen und anschließend wieder vollständig zu entspannen. Erst dieses Zusammenspiel unterstützt eine gesunde Funktion im Alltag.
Ein wichtiger Bestandteil des Trainings ist außerdem die Atmung. Sie unterstützt die natürliche Bewegung des Beckenbodens und hilft dabei, die Muskulatur gezielt zu aktivieren. Hier sollte die Anspannung erfolgen, sobald ausgeatmet wird.
Viele Männer stellen jedoch fest, dass sie ihren Beckenboden nur schwer bewusst ansteuern können – insbesondere bei Inkontinenz oder nach längeren Beschwerden. Klassische Übungen allein reichen dann manchmal nicht aus.
Genau hier kann das EMP-Beckenbodentraining unterstützen. Die elektromagnetische Stimulation aktiviert die tief liegende Beckenbodenmuskulatur gezielt und kann den Einstieg ins Training erleichtern.

EMP-Beckenbodentraining – modernes Beckenbodentraining
Das Training erfolgt auf dem EMP Chair Pro und erzeugt tausende gezielte elektromagnetische Impulse, die die Beckenbodenmuskulatur in der Tiefe aktivieren. Während du vollständig bekleidet und entspannt sitzt, werden intensive Muskelkontraktionen ausgelöst – ohne dass du den Beckenboden aktiv anspannen musst.
Eine Trainingseinheit dauert nur 28 Minuten und wird individuell auf deine persönliche Situation abgestimmt. Vor dem ersten Training nehmen wir uns Zeit für ein kostenfreies Beratungsgespräch. Gemeinsam besprechen wir deine Beschwerden, deine Ziele und beantworten alle Fragen rund um das EMP-Beckenbodentraining, damit du mit einem guten Gefühl in dein Training starten kannst.
Was bewirkt die Behandlung?
Vorher

Die Beckenbodenmuskulatur ist erschlafft – die Organe können nicht ausreichend unterstützt werden. Das führt häufig zu Symptomen wie Inkontinenz, Rückenschmerzen und Libidoverlust.
Training

Alle drei Muskelschichten des Beckenbodens werden mittels Magnetwellen stimuliert und bis zu 12.000-mal kontrahiert.
Nachher

Die Stimulation kräftigt zuverlässig den Beckenboden, sodass die Organe wieder unterstützt werden und die Kontrolle über die Muskulatur wieder hergestellt wird.
Vorteile des Trainings mit dem EMP-Beckenbodenstuhl:
- Vollständig bekleidet
- Nur 28 Minuten pro Sitzung
- Schmerzfrei
- Entspannt im Sitzen
- Bis zu 12.000 Kontraktionen

Warum PelviRoom?
Persönlich. Spezialisiert. Individuell.
PelviRoom ist aus eigener Erfahrung entstanden. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich selbst erlebt, wie wichtig ein gut funktionierender Beckenboden für den Alltag und die Lebensqualität ist. Diese Erfahrung hat mich dazu motiviert, mich auf modernes Beckenbodentraining zu spezialisieren und PelviRoom zu gründen.
Deshalb kannst du dich bei PelviRoom auf Folgendes verlassen:
Persönliche Betreuung
Du trainierst nicht anonym, sondern wirst während des gesamten Trainings individuell begleitet.
Fundierte Qualifikation
Als DEKRA-zertifizierte EMS-Trainerin und zertifizierte Beckenbodentrainerin begleite ich dich fachlich kompetent.
Modernes EMP-Beckenbodentraining
Ein innovatives Trainingskonzept als sinnvolle Ergänzung zum klassischen Beckenbodentraining.
Spezialisiert auf den Beckenboden
Bei PelviRoom steht ausschließlich die Gesundheit deines Beckenbodens im Mittelpunkt.
Diskret und vertrauensvoll
Mir ist wichtig, dass du dich wohlfühlst und offen über deine Beschwerden sprechen kannst.
Der EMP-Beckenbodenstuhl darf nicht angewendet werden bei:
- implantiertem Herzschrittmacher oder Defibrillator
- Metallimplantaten im Becken- oder Lendenwirbelsäulenbereich
- aktiver Krebserkrankung
- Epilepsie
Vereinbare jetzt deinen Beratungstermin!
Blasenschwäche und Inkontinenz müssen deinen Alltag nicht bestimmen. In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir gemeinsam die möglichen Ursachen deiner Beschwerden und prüfen, ob ein gezieltes Beckenbodentraining mit dem EMP-Beckenbodentraining für dich geeignet ist. Gemeinsam besprechen wir einen individuellen Trainingsplan, der auf deine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

